1986 schrieb Carol S. Pearson den Bestseller „Der Held in uns“. Sie zeigt in spannenden Geschichten ein Modell menschlicher Entwicklungsphasen, geprägt von den Archetypen des Unschuldigen, des Verwaisten, des Wanderers, des Kriegers, des Märtyrers und des Magiers.
Diese Entwicklung verläuft nicht linear. Jede/r von uns arrangiert sich während ihres/seines Lebens eine einzigartige Reise durch diese Phasen. Keine dieser Phasen ist besser als die andere, jede hält ein Geschenk für uns bereit. Die meisten Menschen arbeiten in den verschiedenen Bereichen ihres Lebens mit einem jeweils anderen Archetyp. Als Unschuldige/r lernt der/die Heldin zu vertrauen, als Verwaiste/r..........
Die letzte Lektion, die der/die Held/in lernt, ist Glücklichsein.
Im Seminar wollen wir spielend diese Archetypen kennen lernen. Die Jeux Dramatiques geben einen wunderbaren Rahmen, in dem jede/r aus sich heraus spielen kann, was in ihm/ihr steckt und was zum Ausdruck kommen will. Ohne Publikum, ohne Regisseur und Kritik. Jede/r wählt selbst seine/ihre Rollen, verkleidet sich mit einfachen Mitteln, spielt und gestaltet diese Rollen, wie es ihr/ihm entspricht. Märchen, Geschichten, Romanausschnitte, Szenen aus Filmdrehbüchern, Bilder und Einstimmungen werden uns anregen, die unterschiedlichen Qualitäten der 6 Archetypen zu erleben. Im Spiel kann ich erfahren, welche dieser Phasen für mich gerade Bedeutung hat, wie ich sie nützen und zum Ausdruck bringen kann.
Referenten:
Marion Seidl-Hofbauer, Leiterin für Jeux Dramatiques, Ausbilderin der deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jeux Dramatiques, www.jeux.at
Frederik Mellak, Märchenerzähler und Spielleiter, Co- Leiter eines Moduls der Ausbildung zum Leiter für Jeux Dramatiques
Die nächsten Seminare
„Zu einem Fluss werden und seinen Traum nicht verletzen…“
Fr 9. März bis So 11. März 2012
Jeux Dramatiques und die inneren Archetypen „Krieger“ und „Magier“
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